Neuverfilmung – Das Ding aus einer anderen Welt

Das Ding aus einer anderen Welt ist ein Science Fiction Horrorfilm aus der Feder von John Carpenter aus dem Jahre 1982. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte “Who Goes There?” von John W. Campbell aus dem Jahre 1951. Bereits im selben Jahr wurde diese Kurzgeschichte schon von Howard Hawks verfilmt. Carpenter griff in seinem Remake in die große Trickkiste des Horrogenres.
Wir befinden uns in einer amerikanischen Forschungsstation in der Antarktis. Plötzlich überfliegen Hubschrauber die Szene und die Männer darin feuern mit Maschinengewehren auf einen Schlittenhund. Beim Versuch ihn einzufangen kommen sie ums Leben. Daraufhin beschließt die Crew die benachbarte, norwegische Forschungsstation zu untersuchen.

Als sie dort ankommen, finden sie das Lager vollkommen verwüstet vor und stoßen auf eine seltsam deformierte Leiche. Nach einer Untersuchung ergibt sich jedoch, dass diese menschlich sein muss. Was niemand weiß ist, dass der gejagte Schlittenhund der Wirt für eine außerirdische Lebensform ist. Als diese jedoch den Wirt vor den Augen der Crew verlässt, bricht Panik aus in der Station. Jeder könnte der Nächste sein, da es sich seinem Wirt exakt anpassen kann, ohne bemerkt zu werden. Auf Videoaufnahmen, die sie in der norwegischen Forschungsstation finden, ist zu erkennen, dass ein Raumschiff gefunden wurde, mit dem dieses Wesen anscheinend auf die Erde gekommen ist. Die Menschheit ist in akuter Gefahr.

Das einzige Mittel dieses Wesen zu töten ist Feuer, doch wer kann noch so genau wissen, wer Freund oder wer Feind ist? Auf grausame Art und Weise wird die Crew immer weiter dezimiert, bis nur ein einziger Mann übrig ist. Im Showdown sprengt er das Alien mit Dynamit in die Luft, jedoch geht gleichzeitig auf die Station in Flammen auf. Es scheint als hätte noch jemand überlebt. Gemeinsam harren sie in der Kälte aus und sehen dem bevorstehenden Tod ins Auge. Doch wer weiß, ob das Alien wirklich vernichtet wurde?

2011 kam nun das Prequel dazu heraus. Wissenschaftler entdecken ein Raumschiff im Eis. Doch der Alien, den sie freilegen ist nicht tot. Es ist ein Formwandler und nachdem die ersten Crewmitglieder sterben, bricht Panik aus im Lager. Bald weiß niemand mehr, wer Mensch ist oder nicht.

Der Regisseur, Matthijs van Heijningen Jr., legt Wert darauf mit dem Film so nah wie möglich am Original zu sein. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Film eigenständig gut funktioniert, vergleicht man ihn jedoch mit der Carpenter Version, muss man viele Abstriche machen, was vielleicht auch zum Teil am Budget des noch neuen Regisseurs lag.